Sonntag, 5. Mai 2019

Ein kleiner, aber feiner Tanz in den Mai für Aufstehen Halle

Der 01. Mai ist als Tag der Arbeit mit traditionellen Kundgebungen und Demonstrationen natürlich ein Tag, an dem Aufstehen nicht fehlen darf – einer der wichtigsten Schwerpunkte von uns ist es schließlich, für Verbesserungen im Bereich Arbeit und Soziales einzutreten.

Um 10 Uhr trafen wir uns an der Ulrichskirche, denn laut des DGB kam unsere Anmeldung für einen Stand auf dem Marktplatz zu spät, und begannen den Aufbau eines Infostands. Ein Tisch mit verschiedenen Info- und Kontaktmaterialien, roten Karten zum Ausfüllen sowie zwei Petitionen zum Unterschreiben. Eine zur militärischen Abrüstung, die andere zum Verbot von Glyphosat auf städtischen Grundstücken in Halle. Außerdem gab es eine kleine Pflanzaktion mit selbst gezogenen Samen , durch die wir mit Interessierten ins Gespräch gekommen sind und so auf die Gefährdung u.a. der Bienen durch Glyphosat hingewiesen haben.

Um kurz nach 11 Uhr, dem offiziellen Beginn der Kundgebung, ging die Mehrheit von uns, mit aussagekräftigen Slogans auf selbst gemalten oder beklebten Demoplakaten „bewaffnet“, auf den Marktplatz und mischten uns unter die Leute. Verschiedene Leute kamen auf uns zu, es hat einige interessante Gespräche gegeben, mehrere Visitenkarten wurden verteilt und rote Karten ausgefüllt.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es zwar eine kleine, aber sehr gelungene Aktion war. Unsere Absicht bestand darin Präsenz zu zeigen und den Menschen zu verdeutlichen, das Aufstehen immer noch lebt, das Aufstehen immer noch aktiv ist , das Aufstehen nicht so schnell aufgeben wird und, dass es auch in Halle eine Gruppe von Aufstehen gibt. Dieses Ziel haben wir am 01. Mai auf jeden Fall erreicht. Vielen Dank an alle Beteiligten

V.i.d.S.P. Thomas Nordhausen