Montag, 20. Mai 2019

Aktion „Bunte Westen Nr. 2“ am 18. Mai in Magdeburg

Am letzten Samstag fand zum zweiten Mal die Aufstehen-Aktion „Bunte Westen“ in den Städten Kiel, Magdeburg und Rostock statt. In Magdeburg haben wir uns mit etwa 30 AufsteherInnen aus verschiedenen Teilen Sachsen-Anhalts am Allee-Center versammelt.

Es gab wieder ein Infozelt mit Materialien für Bürgergespräche und auch einen kreativen „Sprühpunkt“. Neu war diesmal ein interaktives Bodenplakat zum Thema Grundeinkommen. Ein optisches Highlight war zweifellos ein über zwei Meter großes Modell einer Atomrakete mit einer beeindruckenden Botschaft für den Frieden. Sieben AufsteherInnen nutzten die Gelegenheit für eigene Redebeiträge. Die angesprochenen Themen waren vielfältig: Einer der Schwerpunkte waren in Anbetracht der bevorstehenden EU-Parlamentswahlen natürlich Europa und die Schwächen der derzeitigen neoliberalen EU-Politik sowie das Vasallentum der EU gegenüber der USA. In diesem Zusammenhang wurden besonders die derzeitige Kriegsrhetorik, die Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Drittstaaten sowie die Unterstützung völkerrechtswidriger Angriffskriege durch unsere Regierenden angeprangert. Weiterhin wurden Aspekte des Umweltschutzes bzw. der Nachhaltigkeit angesprochen und auch Lokalpolitik kam nicht zu kurz.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Eine zwar kleine, aber wirklich gelungene Veranstaltung, die zweifellos auch so manchen vorbeikommenden Passanten zum Nachdenken angeregt hat. Auch von den ca. 600 vorbeiradelnden TeilnehmerInnen der ADFC-Demo wurde uns anerkennend „zugeklingelt“.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Aktion Bunte Westen Nr. 2 in Magdeburg

Liebe Aufsteherinnen und Aufsteher aus Sachsen-Anhalt,

es ist wieder soweit – mit der zweiten Aktion „Bunte Westen“ findet erneut die bislang einzige (bundes-)länderübergreifende Demo statt, die allein von Aufstehen organisiert wurde. Um einerseits Solidarität mit den französischen Gelbwesten zu bekunden und andererseits unsere Vielfalt, Offenheit und Toleranz zu betonen, gehen wir in farbigen Warnwesten bekleidet für die Ziele von Aufstehen auf die Straße. Dazu treffen wir uns am 18.05.2019 um 11:55 (5 vor 12) in Magdeburg am Alleecenter an der Ecke Breiter Weg/Goldschmiedebrücke.

In Anbetracht der bevorstehen Europawahlen wollen wir gegen eine EU in der jetzigen Form demonstrieren, die sich von neoliberalen Wachstumszwängen und den damit verbundenen Problemen leiten lässt. Wir stehen auf für ein demokratisches, friedliches, nachhaltiges und soziales Europa!

Aber nicht nur auf europäischer, sondern auch auf deutscher Ebene mangelt es nicht an Problemen. Unser Grundgesetz, das vor kurzem 70 Jahre alt geworden ist, wird von der Regierung permanent mit Füßen getreten: Sei es durch im Koalitionsvertrag verordneten Fraktionszwang, durch gesetzlich verabschiedete Zensur des Internets oder die Unterstützung völkerrechtswidriger Angriffskriege – alles Beispiele, in denen das im Grundgesetz Geschriebene keinen Wert mehr hat. Daher stehen wir auch für den Schutz und die Einhaltung unseres Grundgesetzes auf!

Wir rufen Euch auf, verbreitet die Kunde an alle Freunde, Bekannten oder sonstig Interessierten, bringt bunte oder gelbe Warnwesten mit, schnappt euch Trillerpfeifen oder sonstige Krachmacher, malt Plakate und Transparente – vor allem aber kommt, in welcher Form auch immer, möglichst zahlreich und lasst uns gemeinsam bei dieser großartigen Aktion zeigen, was es heißt, für eine besseres Europa und für unser Grundgesetz aufzustehen!!!
Wir freuen uns auf Euch und verabschieden uns bis Sonnabend

V.i.S.d.P. Thomas Nordhausen

Sonntag, 5. Mai 2019

Ein kleiner, aber feiner Tanz in den Mai für Aufstehen Halle

Der 01. Mai ist als Tag der Arbeit mit traditionellen Kundgebungen und Demonstrationen natürlich ein Tag, an dem Aufstehen nicht fehlen darf – einer der wichtigsten Schwerpunkte von uns ist es schließlich, für Verbesserungen im Bereich Arbeit und Soziales einzutreten.

Um 10 Uhr trafen wir uns an der Ulrichskirche, denn laut des DGB kam unsere Anmeldung für einen Stand auf dem Marktplatz zu spät, und begannen den Aufbau eines Infostands. Ein Tisch mit verschiedenen Info- und Kontaktmaterialien, roten Karten zum Ausfüllen sowie zwei Petitionen zum Unterschreiben. Eine zur militärischen Abrüstung, die andere zum Verbot von Glyphosat auf städtischen Grundstücken in Halle. Außerdem gab es eine kleine Pflanzaktion mit selbst gezogenen Samen , durch die wir mit Interessierten ins Gespräch gekommen sind und so auf die Gefährdung u.a. der Bienen durch Glyphosat hingewiesen haben.

Um kurz nach 11 Uhr, dem offiziellen Beginn der Kundgebung, ging die Mehrheit von uns, mit aussagekräftigen Slogans auf selbst gemalten oder beklebten Demoplakaten „bewaffnet“, auf den Marktplatz und mischten uns unter die Leute. Verschiedene Leute kamen auf uns zu, es hat einige interessante Gespräche gegeben, mehrere Visitenkarten wurden verteilt und rote Karten ausgefüllt.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es zwar eine kleine, aber sehr gelungene Aktion war. Unsere Absicht bestand darin Präsenz zu zeigen und den Menschen zu verdeutlichen, das Aufstehen immer noch lebt, das Aufstehen immer noch aktiv ist , das Aufstehen nicht so schnell aufgeben wird und, dass es auch in Halle eine Gruppe von Aufstehen gibt. Dieses Ziel haben wir am 01. Mai auf jeden Fall erreicht. Vielen Dank an alle Beteiligten

V.i.d.S.P. Thomas Nordhausen

Samstag, 4. Mai 2019

1. Mai - Tag der Arbeit und des bedingungslosen Grundeinkommens

In Kooperation mit der Bürgerinitiative „OFFENe HEIDe“ und dem Verein „Bedingungsloses Grundeinkommen Harz/Magdeburg e. V.“ nahmen wir an den Feierlichkeiten zum 1. Mai 2019 auf dem Alten Markt in Magdeburg teil.

An vorderster Front hatten wir gute Standplätze erwischt. Jeder, der auf den Alten Markt kam, musste an uns vorbei. Und so brachte das uns viele Diskussionen mit Menschen aus allen möglichen Schichten.

Ob es um die Rettung des Stadtparks vor der Bebauung ging oder gegen die Aufrüstung unserer Regierung, um bessere Löhne, bessere Bildung oder höhere Renten – Bei fast allen Menschen liefen wir dafür offene Türen ein. Unser Resümee: Wir sind als „Aufsteher“ auf dem richtigen Weg, bereit, von unten her als Bewegung Druck zu machen auf die Herrschenden, also die Konzerne, die Regierung und die Finanzindustrie.

Aktion Jobcenter am 30. April 2019

Aufklärung über die Tricksereien unserer Regierung bei der Berechnung des Regelsatzes für Hartz-4-Empfänger war unser Anliegen am 30. April vor dem Jobcenter Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße am City-Carré. Ganz besonders die Bestätigung der Vereinten Nationen Menschenrechte, dass unsere Bundesregierung damit gegen den Sozialpakt und die Menschenwürde verstößt, gab uns den entscheidenden Anstoß dafür.

Aber auch mit anderen brennenden Themen wie die Sanktionspolitik der Jobcenter oder das Bedingungslose Grundeinkommen standen wir Rede und Antwort.

Tatsächlich haben wir mit einigen betroffenen Menschen diskutieren können und ihnen auch Mut zur Europawahl gemacht, denn wer nicht wählen geht, der wählt indirekt auch – nämlich die Falschen, denen man sonst mit den Nichtwählen eins auswischen will.

Die Aktion können wir als gelungen verbuchen, wenn unser Stand auch nur mäßig besucht wurde.

Sonntag, 28. April 2019

Ostermarsch in Colbitz

Eine mehr denn je notwendige Veranstaltung für Frieden und Abrüstung. In Colbitz kamen am Ostermontag mehr als 400 Friedensaktivisten im Volkshausgarten zusammen. Auch wir von der Regionalgruppe Aufstehen-Magdeburg waren mit einem Informationsstand dabei.
Bei der Demonstration durch den Ort Colbitz bis zur B189 protestierten die Teilnehmer gegen die militärische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide, wo sich der drittgrößte Truppenübungsplatz der Bundeswehr befindet, der durch ein Tochterunternehmen des Rüstungskonzerns Rheinmetall betrieben wird.
Die Band Lappalie aus Rostock spielte tolle Musik und ließ einige das Tanzbein schwingen. Ein ganz großes Dankeschön dafür. Dieses geht natürlich auch an die Organisatoren der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, die mit dieser Veranstaltung wieder einmal sehr viele friedensbewegte Menschen zusammengebracht hat.

Presse und Rundfunk:

Samstag, 20. April 2019

Ostermarsch

Aufstehen mobilisiert in Sachsen-Anhalt zum Ostermarsch:

Montag, 22. April 2019

Magdeburg ab 9 / 10 Uhr
Wolmirstedt ab 10 Uhr
Colbitz ab 11.15 Uhr
weitere Infos unter: http://www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de

Zeitz
Waldparkplatz Lonzig ab 14 Uhr
weitere Infos unter: https://www.kein-schuss-im-zeitzer-forst.de/

Sonntag, 31. März 2019

Aufruf zur Bürger*innen-Konferenz für Politikwandel

Engagierte Bürger*innen für Frieden und soziale Gerechtigkeit
Motivation

In diesem Jahr finden in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Thüringen Landtagswahlen statt. Aber welche Partei sollen die Bürgerinnen und Bürger wählen, wenn sie eine sozial gerechte, auf Frieden und Demokratie gerichtete linke Politik für unsere Länder wollen? Welche Parteien bei den letzten Wahlen auch gewählt wurden, die Politik blieb, bis auf kleine, unwesentliche Ausnahmen, stets die Gleiche. Begründet wird dies mit angeblich zwingenden, äußeren Bedingungen. Es wird behauptet, diese neoliberale Politik sei alternativlos. Es ist an der Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger ihren Willen zu einer Neuorientierung der Politik in unseren Bundesländern, zum Wohle der gesamten Bevölkerung, deutlich zum Ausdruck bringen.

Es hat sich daher, initiiert von https://www.aufstehen-le.de, ein Arbeitskreis aus mehreren Städten und Bundesländern gegründet, der einen Bürgerkonferenz für Politikwandel, am 15./16. Juni 2019 im Felsenkeller in Leipzig organisieren und veranstalten will. Die Vorbereitungen mit Teilnehmern aus den Städten Chemnitz, Leipzig, Dresden, Plauen, Torgau, Halle/Saale und Magdeburg laufen bereits.

Weitere Informationen findet ihr in Kürze auch auf unserer Webseite https://www.Buergerkonferenz.com.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie sämtliche Bürgerinitiativen, Vereine, Interessengruppen, etc. der demokratisch engagierten Zivilgesellschaft sowie der außerparlamentarischen Opposition auf, sich an der Bürgerkonferenz inhaltlich zu beteiligen, um die drängendsten Probleme in unserer Gesellschaft zu benennen, zu analysieren und Antworten zu ihrer Lösung zu erarbeiten. Wir bitten alle Interessierten, Kontakt mit uns aufzunehmen und ihre Vorstellungen einzubringen. Über unsere Webseite oder per Mail an: post@Buergerkonferenz.com

Bitte schreibt uns Euren Namen, Wohnort, E-Mail-Adresse, welche Gruppe, Initiative oder welchen Verein ihr vertretet und am besten auch gleich noch Eure Telefonnummer, damit wir Euch in die vernetzte Arbeit an dem Kongress einbinden können.

Parallel dazu rufen wir alle Aufgestandenen in sämtlichen anderen Bundesländern dazu auf, ebenfalls im gleichen Zeitraum ähnliche Bürgerkonferenzen zu veranstalten, um den bundesweiten Bürgerwillen nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit in und für unsere Gesellschaft klar zu artikulieren und gemeinsame konstruktive, demokratische Forderungen an Landes- und Bundespolitik zu formulieren.

Teilnahmegebühren werden in Kürze veröffentlicht.

Damit die Bürgerkonferenz ein voller Erfolg wird, und möglichst viele Menschen (auch mit geringem Einkommen) teilnehmen können, brauchen wir eure Hilfe!

Mit euren Spenden finanzieren wir folgende Kostenpunkte:

Die Saalmiete für den Felsenkeller Leipzig
Werbemittel (Flyer, Plakate, Website) für die Veranstaltung
Technik und Ausstattung
Unterstützung für Anreise und Unterkunft für finanziell schwächere Interessenten.

Spenden können an folgendes Konto gerichtet werden:

Kontoinhaber:
WIBP e.V.
Konto:
DE69 8505 0300 0221 0751 51
(BIC: OSDDDE81XXX, Ostsächsische Sparkasse Dresden)

Oder über Crowdfunding unter:
https://www.leetchi.com/c/buergerkonferenz-2019

Wir freuen uns auf eine politisch vielfältige Beteiligung und bedanken uns vorab für eure Unterstützung.
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https://www.facebook.com/events/370149263588950/

Samstag, 16. März 2019

Quittengelee-Soli-Spendenaktion für die "Junge Welt"

Beim letzten aufstehen Plenum in Halle am 1. März gab es eine spontane Quittengelee-Soli-Spendenaktion für die Tageszeitung “Junge Welt“, da diese mit existentiellen ökonomischen Problemen zu kämpfen hat. Immerhin 65€ hat unsere Gruppe beigetragen.
Wer genaueres über die Probleme der Jungen Welt wissen möchte kann hier nachlesen.

Dienstag, 12. März 2019

Flashmob der Leipziger AufsteherInnen am 2. März

Wir finden es klasse, wie diese AufsteherInnen kürzlich ihre Forderungen in Leipzig auf die Straße brachten.


Bericht über die Demo gegen Art.13 der EU-Urheberrechtsreform am 09.03.2019 in Magdeburg

Am Samstag den 09. März waren wir gegen Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform und gegen die Installation von Upload-Filtern im Internet auf der Straße.

Wir hätten nicht geglaubt, wie viele Menschen hier auflaufen würden, mit kleinen und großen selbst gestalteten Pappschildern. Die Volksstimme berichtet von 1000 Teilnehmern.

Es war keine durch aufstehen angemeldete Demo. Wir waren zu Gast, aber als einzige Gruppe mit einem Info-Stand dabei.
Weshalb wir sagen: „Nein, wir wollen das nicht!“: eine drohende Beschneidung der Meinungsfreiheit, nun auch im letzten halbwegs freien Raum, dem Internet. Das ist eine Sache, wo ganz Deutschland aufstehen müsste!

Wir begegneten einer Zielgruppe von Menschen aus ganz Sachsen-Anhalt, überwiegend im Alter zwischen 14 und 28 Jahren.
Weit mehr als 30 unserer Roten Karten wurden sorgsam mit Kritik und Forderungen gefüllt, das hatten wir so noch nicht erlebt. Mit viel Überlegung, Nachfrage und Hingabe. Die Inhalte waren sehr vielfältig und schnell war klar: diese Menschen machen sich wirklich Gedanken und glauben an Veränderungen. Oftmals gingen diese über den konkreten Demonstrationsanlass hinaus. J. aus Klein Ammensleben meinte, Proteste müssen ernster genommen werden, Politik solle auf die Jugend eingehen. S. aus Magdeburg ist gegen Zensur. I. aus Halle, weiß nicht, welche Partei sie wählen soll. Ein wichtiges Thema, denn die Parteien genießen bei vielen Menschen kein Vertrauen mehr. Sehr oft lesen wir: „Nie mehr CDU!“ und auch im Demonstrationszug wird dieser Satz immer wieder im Chor gerufen. Weitere lautstarke Bekundungen der Demonstrierenden: „Save your Internet!“ und „Wir sind keine Bots!“ ließen zahlreiche Passanten aufmerksam werden und sorgten, vom verständnislosen Kopfschütteln einer älteren Dame abgesehen, für jede Menge ermutigendes Feedback, nach oben zeigende Daumen und sogar einige spontane Entscheidungen, sich der Demo anzuschießen.

Alle Magdeburger Kulturfreunde kennen Lars Johannson, den Kabarettisten. Er war hier einer der Anschieber, sprach authentisch am Megaphon und kam bei den Demonstrierenden gut an. Desweiteren kamen Wulf Gallert (Die Linke) und EU-Parlamentarier Arne Lietz (SPD) bei der Zwischenkundgebung auf dem Domplatz zu Wort.

Von den rund 1000 Menschen auf der Straße, die sich gegen die weitere Beschneidung der Meinungsfreiheit Luft gemacht haben, waren zwar nur vier von uns Aufstehern dabei. Aber wir haben mit unserem Infostand am Hauptbahnhof und vor dem Rathaus wieder einmal gezeigt: Wir sind jetzt immer dabei und mit Aufstehen ist in Zukunft zu rechnen.

Samstag, 2. März 2019

Aktion „Bunte Westen“ am 16.02.2019 in Magdeburg - Zusammenfassung und Erlebnisbericht

Am 16. Februar war es soweit - mit der Aktion „Bunte Westen“ hat die Basis von Aufstehen ihre erste bundesweite Demonstration durchgeführt. Über 3000 Aufsteherinnen und Aufsteher gingen in 14 Städten im gesamten Bundesgebiet für Frieden, Umwelt, soziale Gerechtigkeit und andere Ziele von Aufstehen auf die Straße. Wie der Name schon vermuten lässt, waren sie dabei in farbigen Warnwesten bekleidet.

Auch Aufstehen Sachsen-Anhalt hat sich tatkräftig an dieser Aktion beteiligt.

Dazu trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein in Magdeburg am Alleecenter an der Ecke vom Breiten Weg und der Goldschmiedebrücke. Wir - das waren etwa über 150 Anhänger aus Sachsen-Anhalt. Bereits im Vorfeld hatten wir zwei Infozelte mit Tischen aufgebaut, um einerseits die Aktion „Rote Karte“ zu bewerben bzw. weitere rote Karten von den Bürgerinnen und Bürgern ausfüllen zu lassen, die dann im Sommer öffentlichkeitswirksam der Bundesregierung übergeben werden. Andererseits dienten die Zelte als Möglichkeit, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen, sie unter anderem durch ein Quiz zum Nachdenken anzuregen sowie Informationsflyer und Visitenkarten zu verteilen. Dieser „Checkpoint“ für den Bürgerdialog wurde von uns mit allerlei Transparenten und Bannern geschmückt, so dass er bereits von weitem gut erkennbar war. Zudem hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich ihre mitgebrachten Warnwesten vor Ort mit Logos und Motiven fachmännisch besprühen zu lassen oder bereits besprühte Warnwesten zum geringen Selbstkostenpreis zu ersteigern.

Um ca. 11:45 begann die Aktion mit einer Begrüßung und Ansprache unserer Moderatorin Gisela, die mit einem Megaphon die Ziele von Aufstehen und den Ablauf der Aktion erläutert hatte. Anschließend hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, selbst ein paar Worte an die Menge zu richten und zum Beispiel ihre Motivation zu erläutern, bei Aufstehen mitzumachen. Diese Möglichkeit wurde auch von mehreren Personen genutzt. Um ca. 12:20 setzte sich dann der Demonstrationszug zunächst Richtung Süden in Bewegung. Mit vielen Plakaten, Bannern und Transparenten sowie mit einigen Krachmachern „bewaffnet“, liefen wir den Breiten Weg entlang am Hundertwasserhaus und Domplatz vorbei. Eskortiert wurden wir dabei von einigen sehr freundlichen und hilfsbereiten Polizistinnen und Polizisten. Unterwegs hatte uns unsere Moderatorin Gisela immer wieder mit Sprechchören motiviert. Dabei hatten wir unsere mitgenommenen roten Karten bei Begriffen wie „Aufrüstung“, „Lobbyismus“ oder „Sozialabbau“ hoch nach oben gezeigt, um zu verdeutlichen, was wir von derartigen Machenschaften halten - nämlich rein gar nichts! Während unser Demonstrationszug lief, blieben einige unserer Mitstreiterinnen und Mitstreiter an den Informationszelten zurück, um den Bürgerdialog weiter fortzusetzen.

An der Ecke zur Danzstraße legte unser Zug dann eine Kehrtwende hin, wir wechselten die Straßenseite und wandten uns nun Richtung Norden. Den Breiten Weg ging es diesmal in umgekehrter Richtung entlang, wobei wir mehrere Straßen passiert hatten, bei denen die Polizei kurzzeitig den Verkehr für uns gestoppt hat. Auf unserem Weg sind wir vielen Menschen begegnet, die das schöne Wetter im Freien und in Cafes genossen haben. Mehrfach hielten wir an, um den Leuten mithilfe von Sprechchören unsere Ziele zu verdeutlichen und es wurden eifrig Visitenkarten mit Kontaktmöglichkeiten zu Aufstehen Sachsen-Anhalt verteilt. Auch hier hatten einzelne Teilnehmende unseres Demonstrationszuges stets die Möglichkeit, eigene Botschaften an uns oder die Zuschauerinnen und Zuschauer zu richten. Eine letzte Kehrtwende hatten wir dann vor dem Uniplatz hingelegt, wo wir noch einmal die Richtung gewechselt hatten, um wieder zu unserem Ausgangspunkt an der Goldschmiedebrücke zurückzukehren. Unsere Mitstreiterinnen und Mitstreiter an den Infozelten waren inzwischen auch sehr fleißig gewesen und hatten nicht nur reichlich Gespräche mit Menschen geführt, sondern auch einen ganzen Stapel ausgefüllter roter Karten gesammelt. Am Ende wurden wir noch kurz von Gisela verabschiedet, über kommende Aktionen von Aufstehen informiert und die Teilnehmenden hatten ein letztes Mal die Gelegenheit, ihre eigenen Wort an die Menge zu richten. Doch auch nach dem offiziellen Schluss der Veranstaltung blieben viele Aufsteherinnen und Aufsteher noch ein Weilchen zum gegenseitigen Austausch vor Ort, ehe die Informationszelte langsam abgebaut und die Demonstrationsmaterialien eingesammelt wurden.

Und da ein Bild bekanntlich mehr sagt als 1000 Worte, hier ein paar Impressionen dieser wirklich gelungenen Aktion:
Auch in den Medien stieß unsere Aktion auf gute Resonanz, wie die folgenden beiden Artikel beispielhaft verdeutlichen:

Volksstimme vom 16.02.2019
Mitteldeutsche Zeitung vom 16.02.2019

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es eine wirklich gelungene und überwiegend positiv wahrgenommene Aktion gewesen ist. Wir sind gemeinsam aufgestanden, alles war friedlich und wir wurden von vielen Menschen gesehen und sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Natürlich war unsere Anzahl noch nicht annähernd groß genug, um von einer Massenbewegung zu sprechen. Aber wir haben einen Anfang gemacht, auf dem wir in Zukunft aufbauen können und auf dem wir in Zukunft aufbauen werden!

In diesem Sinne, vielen Dank an alle Beteiligten, viele Grüße und bis zum nächsten Mal!

V.i.S.d.P. Thomas Nordhausen

Freitag, 1. Februar 2019

Aktion „Bunte Westen“ am 16.02.2019 in Magdeburg

Am 16.02.2019 um 11:45 Uhr findet in den meisten Landeshauptstädten die Aktion „Bunte Westen“ statt, die wahrscheinlich größte eigenständige Demonstration von Aufstehen bisher. Gemeinsam und mit unterschiedlich farbigen Warnwesten bekleidet gehen wir für bessere Politik, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Demokratie, Bildung, Frieden und Menschlichkeit auf die Straße.

Auch wir von Aufstehen Sachsen-Anhalt wollen natürlich in möglichst großer Anzahl dabei sein und laden daher alle „Aufsteher*innen“ aus unserem schönen Bundesland ganz herzlich zur Teilnahme ein. Wir treffen uns in Magdeburg am Alleecenter (Ecke Breiter Weg/Goldschmiedebrücke) und haben für die Demo bereits bunte und mit dem Aufstehen-Logo besprühte Warnwesten organisiert, die Ihr unmittelbar vorher zum geringen Beschaffungskostenpreis erwerben könnt. Aber Ihr könnt natürlich auch eure eigenen Warnwesten mitbringen, die wir dann vor Ort fachmännisch mit dem Aufstehen-Logo besprühen und die Ihr gerne auch mit eigenen Motiven oder Forderungen bemalen könnt :-) Selbst gebastelte Transparente und Plakate könnt Ihr natürlich ebenfalls gerne mitbringen oder vor Ort gestalten und bemalen.

Unter dem folgenden Link findet Ihr einen Werbeflyer für die Aktion, der noch einmal alle wichtigen Informationen enthält und den Ihr gerne nach Herzenslust verbreiten könnt:
Flyer Aktion „Bunte Westen“

Außerdem hier noch ein kleines Promotionvideo:


Falls Ihr irgendwelche Fragen habt, könnt Ihr diese gerne an die folgende Mailadresse senden:
buntwesten-anhalt (ätt) gmx.de

Die Aktion „Bunte Westen“ ist eine großartige Chance, gemeinsam mit „Aufsteher*innen“ aus ganz Deutschland für die gleichen Ziele auf die Straße zu gehen. Sie ist eine Chance, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es uns gibt und dass wir viele sind. Und sie ist eine Chance, in den Dialog mit den Menschen zu treten und ihnen die Ziele und Ideale unserer gemeinsamen Bewegung näher zu bringen. Wir freuen uns daher auf Euer zahlreiches Erscheinen

Liebe Grüße und bis zum 16. Februar

Thomas Nordhausen (für das Orga-Team „Bunte Westen“)

P.S.: Für alle aus Halle (Saale) oder der näheren Umgebung bietet es sich an, gemeinsam mit dem Zug nach Magdeburg zu fahren, da hier günstige Gruppentickets möglich sind. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr am Hauptbahnhof Halle (Saale) vor dem Obst- und Gemüsehändler.

Freitag, 25. Januar 2019

Kennenlerntreffen Salzlandkreis

Am Sonntag, den 20.01.2019, um 16:00 Uhr kamen in der Gaststätte „Meyer’s Bräustüb’l“ in Staßfurt die Interessierten zum ersten Kennenlerntreffen der RG Salzlandkreis zusammen.

Winfried (aus Staßfurt) als Organisator begrüßte die Teilnehmer*innen und eröffnete das Treffen mit dem Vorschlag der Tagesordnung.
Jeder konnte seine Vorschläge einbringen. Alle beteiligten sich am sachlichen und qualifizierten Gespräch.

Inhaltlich gab es folgende Diskussionsschwerpunkte:
  • Für die Wirksamkeit von „Aufstehen“ ist eine Flächenarbeit in den einzelnen Landkreisen von Sachsen-Anhalt wichtig. Daher soll sich die Regionalgruppe Salzlandkreis als regionaler Ansprechpartner etablieren und sich mit anderen Kreisen sowie der Gruppe Magdeburg für eine gemeinsame Strategie und Taktik vernetzen.
    Ziel soll sein, Basisarbeit dort zu leisten, wo man Menschen erreichen will, auch die bisher nicht politisch aktiv waren oder sich zu den „Abgehängten“ der Gesellschaft zählen.
    Dabei kommt es darauf an, zu fragen, was Sie denken, meinen und wollen.
    In den nächsten Treffen wollen wir dazu Vorschläge und Möglichkeiten der Umsetzung besprechen sowie beschließen.
  • Als konkrete Zielstellung für Aktivitäten wurden die Organisation politischer Bildungsarbeit und die Teilnahme an Demonstrationen und Diskussionen genannt.
  • Für den im Frühsommer vorgesehenen Kongress der Bewegung „Aufstehen“ werden wir im Vorfeld im Bekannten- und Kollegenkreis sowie in Gesprächen mit Sympathisanten Vorstellungen zum Richtungswechsel in unserer Gesellschaft diskutieren. Diese sollen auch Grundlage für die im März/April stattfindenden Internetabstimmungen zu künftigen Inhalten und Zielen der Bewegung „Aufstehen“ sein.
  • Um oben genannte Bevölkerungskreise zu erreichen, wird versucht, die im Landkreis vorhandenen Medien zu nutzen. Das betrifft die regionale Presse sowie Radio- und TV-Sender.
  • Der zum Ende der Versammlung festgelegte Termin für das nächste Treffen ist der 3. Februar 2019 um 16:00.

Termine:
03.02.19 16:00 Treffen Regionalgruppe Salzlandkreis
08.02.19 18:00 Treffen Regionalgruppe Magdeburg

Sonntag, 20. Januar 2019

Erstes Treffen der Aufstehen Regionalgruppe Jerichower Land in Burg

Am Montag, den 14. Januar, traf sich die Aufstehen-Regionalgruppe Jerichower Land in Burg zum ersten Mal. Ein kleiner Kreis, der viele Ideen hat aber gern größer werden möchte, in dem wir uns um die Anliegen der Menschen in der Region aber auch darüber hinaus für eine Gesellschaft einsetzen wollen, die auch der nächsten Generation noch eine lebenswerte Zukunft ermöglicht.
Wir wissen, dass eine solche Gesellschaft nicht von allein entsteht und dass sie auch niemand anders für uns zur Verfügung stellt – deswegen suchen wir viele Menschen, die uns mit ihrer eigenen Kreativität und/oder Schaffenskraft unterstützen wollen, um dieses Ziel zu erreichen:
Wenn du Lust hast, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen – dann bring Dich mit dem, was Du richtig gut kannst und was Dir Spaß und Freude bereitetet, bei uns ein!
Schick einfach eine email an w.schwinzer (ätt) googlemail.com, wie Du Dich bei uns einbringen möchtest oder komm zu unserem nächsten Treffen am Mo. 11. Februar 18:00 Uhr im Restaurant „Zapfenstreich“ (In der Alten Kaserne 33, 39288 Burg).