Dienstag, 18. Juni 2019

Vernetzungstreffen zur Bürgerkonferenz in Leipzig am 16. Juni

Am letzten Sonntag, 16. Juni, fand das Vernetzungstreffen zur Bürgerkonferenz in Leipzig statt. Zur Begrüßung um 10 Uhr hatten sich etwa 70 AufsteherInnen und SympathisantInnen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt im Konferenzraum eingefunden (Ein großes Dankeschön an Rahn Education für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und natürlich auch an das Mitglieder des Orga-Teams der Bürgerkonferenz, die dieses Vernetzungstreffen monatelang vorbereitet haben).

Anschließend wurden in einem kurzen Vortrag Überlegungen zu Zielen und Strategien von Aufstehen präsentiert, wobei sowohl darauf eingegangen wurde, außerparlamentarisch Druck auf die Parteien auzuüben, um Forderungen der Bevölkerung durchzusetzen, als auch zivilgesellschaftlich direkt Einfluss zu nehmen (z.B. durch Volksbegehren und ziviler Ungehorsam).

Danach wurden in den Themengruppen:
  • Staats- und Gesellschaftspolitik
  • Außen- und Friedenspolitik
  • Sozial- und Gesundheitspolitik
  • Wirtschafts- und Finanzpolitik
  • Umweltpolitik
  • Medienpolitik
  • Kulturpolitik
  • Gruppe „Utopie“
Schwerpunkte für die Bürgerkonferenz im Herbst erarbeitet.

Ich selbst war sehr von der konstruktiven und lösungsorientierten Arbeit der einzelnen Themengruppen begeistert, die ihre Arbeitsergebnisse ab 15:30 Uhr im großen Kreis präsentierten und sich den Fragen, der Kritik und den Anregungen der anderen Gruppen stellten.
Besonders gut empfand ich selbst, dass man sich dabei in allen Gruppen nicht an Symptomen „festgebissen“, sondern Ursachen analysiert hat (die meist in unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem zu finden sind) und darüber hinaus die Erkenntnis bei allen da war, dass kein themenspezifisches Problem autark gelöst werden kann, sondern nur in der Zusammenarbeit aller.

Lars Hartmann für aufstehen Sachsen-Anhalt

Montag, 20. Mai 2019

Aktion „Bunte Westen Nr. 2“ am 18. Mai in Magdeburg

Am letzten Samstag fand zum zweiten Mal die Aufstehen-Aktion „Bunte Westen“ in den Städten Kiel, Magdeburg und Rostock statt. In Magdeburg haben wir uns mit etwa 30 AufsteherInnen aus verschiedenen Teilen Sachsen-Anhalts am Allee-Center versammelt.

Es gab wieder ein Infozelt mit Materialien für Bürgergespräche und auch einen kreativen „Sprühpunkt“. Neu war diesmal ein interaktives Bodenplakat zum Thema Grundeinkommen. Ein optisches Highlight war zweifellos ein über zwei Meter großes Modell einer Atomrakete mit einer beeindruckenden Botschaft für den Frieden. Sieben AufsteherInnen nutzten die Gelegenheit für eigene Redebeiträge. Die angesprochenen Themen waren vielfältig: Einer der Schwerpunkte waren in Anbetracht der bevorstehenden EU-Parlamentswahlen natürlich Europa und die Schwächen der derzeitigen neoliberalen EU-Politik sowie das Vasallentum der EU gegenüber der USA. In diesem Zusammenhang wurden besonders die derzeitige Kriegsrhetorik, die Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Drittstaaten sowie die Unterstützung völkerrechtswidriger Angriffskriege durch unsere Regierenden angeprangert. Weiterhin wurden Aspekte des Umweltschutzes bzw. der Nachhaltigkeit angesprochen und auch Lokalpolitik kam nicht zu kurz.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Eine zwar kleine, aber wirklich gelungene Veranstaltung, die zweifellos auch so manchen vorbeikommenden Passanten zum Nachdenken angeregt hat. Auch von den ca. 600 vorbeiradelnden TeilnehmerInnen der ADFC-Demo wurde uns anerkennend „zugeklingelt“.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Aktion Bunte Westen Nr. 2 in Magdeburg

Liebe Aufsteherinnen und Aufsteher aus Sachsen-Anhalt,

es ist wieder soweit – mit der zweiten Aktion „Bunte Westen“ findet erneut die bislang einzige (bundes-)länderübergreifende Demo statt, die allein von Aufstehen organisiert wurde. Um einerseits Solidarität mit den französischen Gelbwesten zu bekunden und andererseits unsere Vielfalt, Offenheit und Toleranz zu betonen, gehen wir in farbigen Warnwesten bekleidet für die Ziele von Aufstehen auf die Straße. Dazu treffen wir uns am 18.05.2019 um 11:55 (5 vor 12) in Magdeburg am Alleecenter an der Ecke Breiter Weg/Goldschmiedebrücke.

In Anbetracht der bevorstehen Europawahlen wollen wir gegen eine EU in der jetzigen Form demonstrieren, die sich von neoliberalen Wachstumszwängen und den damit verbundenen Problemen leiten lässt. Wir stehen auf für ein demokratisches, friedliches, nachhaltiges und soziales Europa!

Aber nicht nur auf europäischer, sondern auch auf deutscher Ebene mangelt es nicht an Problemen. Unser Grundgesetz, das vor kurzem 70 Jahre alt geworden ist, wird von der Regierung permanent mit Füßen getreten: Sei es durch im Koalitionsvertrag verordneten Fraktionszwang, durch gesetzlich verabschiedete Zensur des Internets oder die Unterstützung völkerrechtswidriger Angriffskriege – alles Beispiele, in denen das im Grundgesetz Geschriebene keinen Wert mehr hat. Daher stehen wir auch für den Schutz und die Einhaltung unseres Grundgesetzes auf!

Wir rufen Euch auf, verbreitet die Kunde an alle Freunde, Bekannten oder sonstig Interessierten, bringt bunte oder gelbe Warnwesten mit, schnappt euch Trillerpfeifen oder sonstige Krachmacher, malt Plakate und Transparente – vor allem aber kommt, in welcher Form auch immer, möglichst zahlreich und lasst uns gemeinsam bei dieser großartigen Aktion zeigen, was es heißt, für eine besseres Europa und für unser Grundgesetz aufzustehen!!!
Wir freuen uns auf Euch und verabschieden uns bis Sonnabend

V.i.S.d.P. Thomas Nordhausen

Sonntag, 5. Mai 2019

Ein kleiner, aber feiner Tanz in den Mai für Aufstehen Halle

Der 01. Mai ist als Tag der Arbeit mit traditionellen Kundgebungen und Demonstrationen natürlich ein Tag, an dem Aufstehen nicht fehlen darf – einer der wichtigsten Schwerpunkte von uns ist es schließlich, für Verbesserungen im Bereich Arbeit und Soziales einzutreten.

Um 10 Uhr trafen wir uns an der Ulrichskirche, denn laut des DGB kam unsere Anmeldung für einen Stand auf dem Marktplatz zu spät, und begannen den Aufbau eines Infostands. Ein Tisch mit verschiedenen Info- und Kontaktmaterialien, roten Karten zum Ausfüllen sowie zwei Petitionen zum Unterschreiben. Eine zur militärischen Abrüstung, die andere zum Verbot von Glyphosat auf städtischen Grundstücken in Halle. Außerdem gab es eine kleine Pflanzaktion mit selbst gezogenen Samen , durch die wir mit Interessierten ins Gespräch gekommen sind und so auf die Gefährdung u.a. der Bienen durch Glyphosat hingewiesen haben.

Um kurz nach 11 Uhr, dem offiziellen Beginn der Kundgebung, ging die Mehrheit von uns, mit aussagekräftigen Slogans auf selbst gemalten oder beklebten Demoplakaten „bewaffnet“, auf den Marktplatz und mischten uns unter die Leute. Verschiedene Leute kamen auf uns zu, es hat einige interessante Gespräche gegeben, mehrere Visitenkarten wurden verteilt und rote Karten ausgefüllt.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es zwar eine kleine, aber sehr gelungene Aktion war. Unsere Absicht bestand darin Präsenz zu zeigen und den Menschen zu verdeutlichen, das Aufstehen immer noch lebt, das Aufstehen immer noch aktiv ist , das Aufstehen nicht so schnell aufgeben wird und, dass es auch in Halle eine Gruppe von Aufstehen gibt. Dieses Ziel haben wir am 01. Mai auf jeden Fall erreicht. Vielen Dank an alle Beteiligten

V.i.d.S.P. Thomas Nordhausen

Samstag, 4. Mai 2019

1. Mai - Tag der Arbeit und des bedingungslosen Grundeinkommens

In Kooperation mit der Bürgerinitiative „OFFENe HEIDe“ und dem Verein „Bedingungsloses Grundeinkommen Harz/Magdeburg e. V.“ nahmen wir an den Feierlichkeiten zum 1. Mai 2019 auf dem Alten Markt in Magdeburg teil.

An vorderster Front hatten wir gute Standplätze erwischt. Jeder, der auf den Alten Markt kam, musste an uns vorbei. Und so brachte das uns viele Diskussionen mit Menschen aus allen möglichen Schichten.

Ob es um die Rettung des Stadtparks vor der Bebauung ging oder gegen die Aufrüstung unserer Regierung, um bessere Löhne, bessere Bildung oder höhere Renten – Bei fast allen Menschen liefen wir dafür offene Türen ein. Unser Resümee: Wir sind als „Aufsteher“ auf dem richtigen Weg, bereit, von unten her als Bewegung Druck zu machen auf die Herrschenden, also die Konzerne, die Regierung und die Finanzindustrie.

Aktion Jobcenter am 30. April 2019

Aufklärung über die Tricksereien unserer Regierung bei der Berechnung des Regelsatzes für Hartz-4-Empfänger war unser Anliegen am 30. April vor dem Jobcenter Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße am City-Carré. Ganz besonders die Bestätigung der Vereinten Nationen Menschenrechte, dass unsere Bundesregierung damit gegen den Sozialpakt und die Menschenwürde verstößt, gab uns den entscheidenden Anstoß dafür.

Aber auch mit anderen brennenden Themen wie die Sanktionspolitik der Jobcenter oder das Bedingungslose Grundeinkommen standen wir Rede und Antwort.

Tatsächlich haben wir mit einigen betroffenen Menschen diskutieren können und ihnen auch Mut zur Europawahl gemacht, denn wer nicht wählen geht, der wählt indirekt auch – nämlich die Falschen, denen man sonst mit den Nichtwählen eins auswischen will.

Die Aktion können wir als gelungen verbuchen, wenn unser Stand auch nur mäßig besucht wurde.

Sonntag, 28. April 2019

Ostermarsch in Colbitz

Eine mehr denn je notwendige Veranstaltung für Frieden und Abrüstung. In Colbitz kamen am Ostermontag mehr als 400 Friedensaktivisten im Volkshausgarten zusammen. Auch wir von der Regionalgruppe Aufstehen-Magdeburg waren mit einem Informationsstand dabei.
Bei der Demonstration durch den Ort Colbitz bis zur B189 protestierten die Teilnehmer gegen die militärische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide, wo sich der drittgrößte Truppenübungsplatz der Bundeswehr befindet, der durch ein Tochterunternehmen des Rüstungskonzerns Rheinmetall betrieben wird.
Die Band Lappalie aus Rostock spielte tolle Musik und ließ einige das Tanzbein schwingen. Ein ganz großes Dankeschön dafür. Dieses geht natürlich auch an die Organisatoren der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, die mit dieser Veranstaltung wieder einmal sehr viele friedensbewegte Menschen zusammengebracht hat.

Presse und Rundfunk: